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bebauung / erschließung

„wintergarten“ „saal“

dachgarten „hängende gärten"

wohnen und arbeiten

mehrgenerationenwohnen

kunstprojekt „25 gardens"

„wohnen mit service“

daten




hängende gärten

bebauung / erschließung

das haus ist charakterisiert durch zwei deutlich unterschiedlich strukturierte wohnformen:

der gebäudesockel birgt eingeschoßige laubengangwohnungen mit gärten im eg und veranden in den obergeschoßen. das luftgeschoß als „hängende gärten“, ein für alle bewohnerinnen zugänglicher 2.400 m2 großer dachgarten im vertikalen zentrum des gebäudes.

zweigeschoßige reihenhausgruppen ruhen auf den stützen des luftgeschoßes.

durch die drehung der beiden systeme entstehen komplexe innen- und außenräume, deren vielfalt erst beim durchschreiten erlebbar wird. die skulpturale form mit höfen, durchblicken, aussichtspunkten und gärten, generiert immer neue und spannende raumkonfigurationen.

das einzige, räumlich großzügig formulierte stiegenhaus für 101 wohnungen bildet den fokus der wege im gebäude und versteht sich neben den geräumigen laubengängen als primärer treffpunkt der bewohnerinnen.

hier sind die gemeinschafts-, und dienstleistungsbereiche angeordnet: dachgarten „hängende gärten“, wintergarten, büros, „wohnen mit service“ .


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„wintergarten“ „saal“

in häusern mit einem hohen maß an identifikation, werden konflikte im täglichen miteinander besser bewältigt, die bewohnerinnen begreifen das haus als ihr haus, übernehmen verantwortung und fühlen sich wohler. gemeinschaftsräume sind dafür eine wichtige voraussetzung. sie sind an den hauptwegen angeordnet, der saal mit küche im eg mit zugang zum bepflanzten südhof und garten, der wintergarten im 4.og inmitten der „hängenden gärten“. beide räume sind mit sanitärbereichen ausgestattet und eignen sich für feste, als aufenthalts-, und spielräume als „informelle“ raumerweiterung der wohnungen.



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dachgarten „hängende gärten"

das gesamte 4. obergeschoß wurde als dachgarten mit einem großartigen ausblick auf die wiener hausberge angelegt. offene und überdachte bereiche erzeugen vielfältige lichtsituationen und nutzungsmöglichkeiten.. den plätzen unter den sechs reihenhäusern sind unterschiedliche charakteristika zugeordnet (kinderspielplatz, ballspielplatz, sonnendeck, gymnastik, wasserbecken, japanischer garten), ergänzt durch bepflanzungszonen wie rosengarten, mieterbeete, spielwiese, etc.; kletter- und rankgewächse wirken raumbildend. obstgehölze - himbeeren, stachelbeeren, ribisel, weintrauben -, erdbeeren und ein maulbeerbaum ergänzen das angebot. die bewohnerinnen sollen sich den garten aneignen, pflege und gestaltung übernehmen. je stärker die partizipation, desto phantasievoller und schöner die „hängenden gärten".


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lwohnen und arbeiten

der räumlichen verschmelzung von arbeit und freizeit wird in den grundrissen rechnung getragen. jede wohneinheit verfügt über einen zusätzlichen neutralen bereich, der als arbeitsraum genutzt werden kann und zum laubengang orientiert ist. zusätzlich sind an das stiegenhaus in den sockelgeschoßen büros angedockt, die von den bewohnerinnen gemietet werden können.

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mehrgenerationenwohnen

zusammenschaltbarkeit von wohnungen für mehrgenerationenwohnen, wohngemeinschaften bzw. wohnfläche nach bedarf und lebensphasen. in den sockelgeschoßen sind kleinwohnungen vorgesehen, die an die nachbarwohnungen angebunden werden können, ebenso können maisonetten mit kleinwohnungen verbunden werden.

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kunstprojekt „25 gardens"

der künstler matt mullican realisierte für die „hängenden gärten" ein partizipatorisches projekt. die künftigen wohnungsinhaberinnen stellten gegenstände ihres alltags zur verfügung, die, als alu-abgüsse in „regal-/schachtelskulpturen“ - über das haus verteilt - geschichten der bewohnerinnen erzählen.


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„wohnen mit service“

der stützpunkt im erdgeschoß ist anlaufstelle für die bewohnerinnen, übernimmt kleinere reparaturen im haus und erledigt aufgaben wie putzen, bügeln, einkaufen, pflanzen- oder haustierbetreuung.

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daten

architekten günter lautner featuring nicolaj kirisits, mitarbeit: michaela pammer, wolfgang prader, markus berger, arzu atmaca / bauträger buwog, peter toth, peter lan / generalunternehmer fa. ast, johann brunner, franz frießnegg / statik novotny&bauer (vorstatik), karl straka / techn.gebäudeausrüstung ökosystems / freiraumplanung plansinn

101 wohnungen (42 eigentumswohnungen, 59 mietwohnungen mit kaufoption von 35 bis 107 m2)

4 büros, 115 garagenstellplätze

wettbewerb 8/1999, einreichung 11/2000, baubeginn 11/2001, fertigstellung 8/2003

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